Wie ich mit dem Training angefangen habe – ehrlich und ungefiltert
Ich werde dir keine Erfolgsgeschichte erzählen die sich anfühlt wie aus einem Instagram-Feed. Ich erzähle dir wie es wirklich war.
Der Anfang war nicht schön
Ich habe mit dem Training angefangen weil ich abnehmen wollte. Punkt. Kein tieferer Grund, keine große Vision – ich war unzufrieden mit meinem Körper und wollte das ändern.
Zuerst zuhause. YouTube-Videos, Matten-Workouts, schweißnass im Wohnzimmer. Niemand hat mich gesehen, niemand hat mich bewertet. Das war gut so – denn ich hatte keine Ahnung was ich tat. Eine gute Trainingsmatte hatte ich damals übrigens auch nicht – das kam erst später.
Dann irgendwann das Gym. Und das war eine andere Welt. Mit einer guten Sporttasche und der richtigen Trainingshose fühlte sich der erste Schritt ins Gym gleich weniger einschüchternd an.
Das Gym hat mich eingeschüchtert
Ich erinnere mich noch genau an das erste Mal. Alle schienen zu wissen was sie tun. Alle schienen stärker, sicherer, erfahrener zu sein. Ich habe mich klein gefühlt.
Aber ich bin wiedergekommen. Nicht weil ich mutig war – sondern weil ich stur bin.
Und irgendwann – irgendwann hat sich etwas verschoben. Der Grund warum ich trainierte hat sich verändert. Es ging nicht mehr ums Abnehmen. Es ging darum wie ich mich fühlte wenn ich fertig war. Stärker. Klarer. Mehr ich selbst.
Was ich heute weiß
Training hat mir nicht nur einen anderen Körper gegeben. Es hat mir eine andere Beziehung zu mir selbst gegeben.
Ich habe gelernt dass der Körper ehrlich ist. Er zeigt dir was du reinsteckst. Kein Schönreden, kein Verstecken. Du gibst – du bekommst.
Und ich habe gelernt dass der Anfang nie perfekt ist. Er muss es auch nicht sein. Er muss nur stattfinden. Das Buch Atomic Habits hat mir damals geholfen zu verstehen warum Gewohnheiten wichtiger sind als Motivation – sehr empfehlenswert.
Wenn du gerade am Anfang stehst
Dann lass dir sagen: Dein Grund muss nicht edel sein. Abnehmen wollen ist okay. Besser aussehen wollen ist okay. Du musst dich dafür nicht schämen.
Fang an. Irgendwo. Irgendwie.
Der Grund warum du weitermachst wird sich von selbst verändern – wenn du lange genug dranbleibst.
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– RIZED Journal
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